AGB

PixelPuzzle übernimmt die Verantwortung seine Kunden zu schützen und die bestmöglichen sicheren Dienste anzubieten. Folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen wurden festgelegt um zu versichern, dass diese Absicht getroffen wurde. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind Bestandteil aller Verträge mit PixelPuzzle. Die Bereitstellung aller Internet-Services an den Auftraggeber (nachfolgend Kunde genannt) erfolgt ausschliesslich auf der Grundlage dieser AGB. Der Kunde erkennt die AGB von PixelPuzzle durch Bestätigung bei allen Online-Bestellungen oder durch persönliche Unterschrift bei allen schriftlichen Bestellungen an.

1. Vertragsgrundlage, Zahlungsbedingungen
1.1 Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Kundeninformation und Produktbeschreibung, die mit dem Bestellformular verknüpft bzw. verbunden ist oder durch eine entsprechende Beschreibung in schriftlichen Angeboten.
1.2 Mit der Annahme des Auftrages bzw. der Bestellung in schriftlicher Form oder dem Absenden unserer Online-Formulare kommt ein Vertrag über die Nutzung unserer Internet-Services zwischen PixelPuzzle und dem Kunden zustande. Diese umfassen die Zuteilung von Speicherplatz sowie Logindaten. Registrierung von Domainnamen und/oder dem Unterhalt von Internetseiten und/oder der Erstellung von Inhalten in Internetseiten.
1.4 Der Kunde ist nur nach ausdrücklicher Genehmigung von PixelPuzzle dazu berechtigt, den gemieteten Speicherplatz auf unseren Servern ganz oder teilweise an Dritte weiter zu vermieten. Das Einverständnis zum Weiterverkauf liegt automatisch bei allen Reseller-Angeboten vor.
1.5 Voraussetzung für die Nutzung der Dienstleistung ist ein Internet-Zugang mit den dazu notwendigen Einrichtungen.
1.6 Die zum Betreiben des virtuellen Servers benötigten IP-Nummern (sofern vergeben) verbleiben im Besitz von PixelPuzzle und dürfen jederzeit verändert werden.
1.7 Die Nutzung aller Leistungen von PixelPuzzle erfolgt zu den jeweils gültigen Tarifen gemäss Kundeninformation. Der Kunde erhält zu jedem Zahlungsvorgang eine Rechnung.
1.8 Die Rechnung ist nach erhalt, innert 10 Tagen netto zu bezahlen. Der Kunde kann während dieser Zeit schriftlich und begründet Einwände gegen die Rechnung erheben. Unterlässt er dies, gilt sie als genehmigt. Hat der Kunde während diesen 10 Tagen die Rechnung weder bezahlt noch schriftlich begründete Einwände dagegen erhoben, kann PixelPuzzle den virtuellen Server vorübergehend oder dauerhaft sperren.
1.9 Kommt der Kunde mit der Bezahlung eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung seiner Rechnung auch einen Monat nach Rechnungsstellung nicht nach, ist PixelPuzzle berechtigt den Zugang zu Serverplatz und Domainnamen nach erfolgter Zahlungsaufforderung vorübergehend oder dauerhaft zu sperren. Kommt der Kunde auch in einem länger als zwei Monate dauernden Zeitraum mit dem geschuldeten Betrag in Verzug, kann PixelPuzzle das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist kündigen. PixelPuzzle wird in diesem Falle ein Inkasso- und/oder Gerichtliches Mahnverfahren anstrengen, dessen Kosten der säumige Zahler in voller Höhe inkl. aller Mahn- und sonstigen Gebühren zu tragen hat.
1.10 Kündigungen müssen jeweils 30 Tage vor Ablauf der letzten verrechneten Vertragsperiode bei PixelPuzzle schriftlich und unterzeichnet eingetroffen sein. Kündigungen welche später eintreffen oder per E-Mail gesendet werden, werden nicht Akzeptiert.
1.11 PixelPuzzle behält sich eine Änderung der Tarife zum Beginn eines neuen Abrechnungszeitraumes vor. Geänderte Tarife werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten an seine E-Mail Adresse oder per Post mitgeteilt.
1.12 Sollte das Datum des Vertragsbeginns oder -endes nicht der erste Tag eines Monats sein, werden solche Monate tagesanteilig bezogen auf 30 Tage abgerechnet.
1.13 Die Zahlung der Dienstleistungen erfolgt per Überweisung.
1.14 Für die Stornierung einer Bestellung stellt PixelPuzzle eine Bearbeitungsgebühr von CHF 60.- in Rechnung.
1.15 Der Kunde ist auch für Zahlungen, die andere Personen befugt oder unbefugt über seine Kundennummer verursachen, verantwortlich, es sei denn der Kunde hat dies nicht zu vertreten. Dem Kunden obliegt der Nachweis, dass er dies nicht zu vertreten hat.
1.16 Sollte eine NIC ihre Preisstellung oder ihr Abrechnungsmodell für Internet-Adressen (Domains) ändern, so ist PixelPuzzle berechtigt, die Tarife gegenüber dem Kunden ohne gesonderte Fristen entsprechend anzupassen. Sollte eine derartige Anpassung erheblich sein, steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu.
1.17 Gegen Forderungen von PixelPuzzle kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen aufrechnen.
1.18 Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts oder Leistungsverweigerungsrechts nur wegen unbestrittener oder rechtskräftig festgestellter Gegenansprüche zu.

2. Bereitgestellte Dienstleistungen
2.1 PixelPuzzle haftet für die Richtigkeit, Fehlerfreiheit, Funktionsweise und Vollständigkeit der Bereitgestellten Dienstleistungen und Programmodule nur im Rahmen der Haftungsregel nach Ziffer 13. PixelPuzzle ist für Dienstleistungen, die nicht auf eigenen Server liegen, nicht verantwortlich und kann – unbeschadet der Ziffer 13 – keinerlei Gewähr für diese Dienste übernehmen.
2.2 Zur Erstellung von Statistiken durch den Kunden werden auf dem Server des Kunden sogenannte Logfiles für die letzten 4 Wochen gespeichert. Eine Auswertung der Logfiles erfolgt von PixelPuzzle nur mit dem Zweck, dem Kunden zentral aufbereitete und verdichtete Statistiken gemäss Kundeninformation bereitzustellen. Eine darüber hinausgehende Speicherung und Nutzung durch PixelPuzzle ist ausgeschlossen.

3. Selbst erstellte Inhalte
3.1 Der Kunde verpflichtet sich, für seine geschäftsmässigen Angebote, Namen und Anschrift sowie bei Personenvereinigungen und Gruppen auch Namen und Anschrift des Vertretungsberechtigten anzugeben.
3.2 Der Kunde gewährleistet, dass die Inhalte nicht gegen geltendes Nationales und/oder Internationales Recht verstossen. Darüber hinaus ist das Hinterlegen von erotischen oder pornographischen Inhalten nicht gestattet. Es dürfen auch keine Links oder Werbung zu Seiten mit erotischem Inhalt eingebunden werden. PixelPuzzle ist berechtigt, vorgenannte Inhalte sofort ohne gesonderte Mitteilung zu sperren. Verstösst ein Kunde wesentlich oder trotz Abmahnung gegen diese Bedingungen, ist PixelPuzzle berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, ohne Anspruch auf eine Rückzahlung einbezahlter Beträge.
3.3 PixelPuzzle behält sich vor, Inhalte, die das Regelbetriebsverhalten oder die Sicherheit des Servers beeinträchtigen könnten, grundsätzlich zu sperren oder deren Betrieb im Einzelfall zu unterbinden. Dies sind insbesondere Downloads besonderer Programme und Daten. PixelPuzzle behält sich ebenfalls das Recht vor, das Angebot des Kunden ohne Vorwarnung zu sperren, falls der Kunde sonstige Programme im Rahmen seines Angebots arbeiten lässt, die das Regelbetriebsverhalten oder die Sicherheit des Servers beeinträchtigen können. PixelPuzzle ist berechtigt, vorgenannte Inhalte sofort ohne gesonderte Mitteilung zu sperren. Verstösst ein Kunde wesentlich oder trotz Abmahnung gegen diese Bedingungen, ist PixelPuzzle berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, ohne Anspruch auf eine Rückzahlung einbezahlter Beträge.
3.4 Dem Kunden ist bekannt, dass für alle Teilnehmer im Übertragungsweg des Internets in der Regel die Möglichkeit besteht, von in Übermittlung befindlichen Daten ohne Berechtigung Kenntnis zu erlangen. Dieses Risiko nimmt der Kunde in Kauf.

4. Webinhalte
4.1 Der Kunde ist für alle von ihm, über seine Zugangskennung oder von Dritten produzierten bzw. publizierten Inhalte selbst verantwortlich. Eine generelle Überwachung oder Überprüfung dieser Inhalte durch PixelPuzzle, findet nicht statt. Illegale, rassistische und pronografische Daten, urheber- und markenrechtsverletzende Daten, sowie alle weiteren Formen von illegalen Daten sind strengstens untersagt. Zuwiderhandlung hat die sofortige Sperrung des Accounts sowie eine allfällige strafrechtliche Ahndung zur Folge.
4.2 PixelPuzzle überprüft die Inhalte des Kunden ferner nicht dahingehend, ob Ansprüche Dritter berechtigt oder unberechtigt erhoben werden. Im Internet ist es insoweit üblich, dass bis zu einer gerichtlichen Klärung Daten auf glaubhaftes Verlangen jedes Dritten gesperrt werden (siehe auch die “Dispute Policy” des InterNic unter www.internic.net). Der Kunde erklärt sich daher einverstanden, den Zugriff auf seine Inhalte in dem Fall zu sperren, dass Ansprüche Dritter glaubhaft erhoben werden.
4.3 Sollte PixelPuzzle aus den beschriebenen Gründen eine Sperrung vornehmen, ist der Kunde dennoch gegenüber PixelPuzzle leistungspflichtig. Der Kunde erklärt sich mit sämtlichen Massnahmen einverstanden, die PixelPuzzle zu treffen hat, um vollziehbaren Anordnungen oder vollstreckbaren Entscheidungen nachzukommen. Der Kunde hält PixelPuzzle ferner von Forderungen Dritter, sämtlichen entstehenden Kosten und nachteiligen Folgen frei.

5. Domainnamen
5.1 PixelPuzzle erteilt keine Auskunft über die Verfügbarkeit einer Domain.
5.2 PixelPuzzle registriert keine Domains im Auftrag des Kunden.

6. Datensicherheit
6.1 Soweit Daten an PixelPuzzle – gleich in welcher Form – übermittelt werden, stellt der Kunde Sicherheitskopien her. Im Fall eines eintretenden Datenverlustes wird der Kunde die betreffenden Datenbestände nochmals unentgeltlich auf den Server von PixelPuzzle übertragen.
6.2 Obwohl seitens Rechnerzentrum regelmässige Backups erstellt werden, kann die Verwendung dieser weder verlangt noch garantiert werden. Falls PixelPuzzle eine Wiederherstellung von verlorenen Daten vornimmt, kann dafür eine angemessene Aufwandsentschädigung verrechnet werden.
6.3 Der Kunde erhält zur Pflege seines Angebotes einen Loginnamen und Passwort. Er ist verpflichtet, dieses vertraulich zu behandeln, und haftet für jeden Missbrauch, der aus einer unberechtigten Verwendung des Passwortes resultiert.

7. E-Mails
7.1 Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass PixelPuzzle an seine bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse E-Mails zur Information im zumutbaren Umfang versendet. Zur Unterscheidung solcher E-Mails sind diese auf geeignete Weise gekennzeichnet. Der Kunde verpflichtet sich, PixelPuzzle über Änderungen dieser Adresse unverzüglich zu benachrichtigen, um die Zustellung jeglicher Nachrichten, Rechnungen usw. dauerhaft zu gewährleisten.
7.2 Soweit in den Tarifbeschreibungen nichts anderes vereinbart ist, ist die maximale Grösse eines einzelnen POP3-Postfaches auf 512 MB begrenzt. Das maximale Gesamtspeichervolumen für sämtliche POP3-Postfächer richtet sich nach den Angaben des Hosting-Tarifes. Dem Kunden ist bekannt, dass bei Erreichen der Speicherplatzgrenzen von POP- oder IMAP-Postfächern weitere Mails abgewiesen und nicht mehr auf dem Server gespeichert werden können. Der Kunde haftet unabhängig vom Grund der Überlastung (z.B. Mailbomben, Delivery-Messages gefälschter Absender-Adressen usw.) selbst für Mailverluste, die durch eine Überschreitung seines E-Mail Speicherplatzes entstehen. Kommt es durch gespeicherte Mails bzw. deren Abruf zu einer Gefährdung des Regelbetriebsverhaltens der Mailserver, ist PixelPuzzle berechtigt, den Kunden zum Abruf seiner Mails aufzufordern oder die verantwortlichen Mails auf Alternativkonten zu verschieben.
7.3 Die von PixelPuzzle bereitgestellten POP3-Postächer sind nicht für eine dauerhafte Speicherung oder Archivierung von Mails auf dem Server vorgesehen. Wird vom Kunden eine dauerhafte Speicherung von Mails gewünscht, nutzt er das hierzu vorgesehene IMAP-Protokoll. PixelPuzzle ist berechtigt, auf bereitgestellten POP3-Postfächern eingegangene E-Mails zu löschen, a) nachdem diese vom Kunden vom Server erfolgreich abgerufen bzw. auf dem Server eingesehen wurden, b) nachdem sie gemäss Kundenweisung weitergeleitet wurden, c) nachdem Sie von einem Autoresponder beantwortet wurden oder d) nachdem Sie für 60 Tage auf dem Server gespeichert wurden. Kopien von Nachrichten, die durch Einstellung des Mail-Programmes ggf. nach dem erfolgreichen Abruf auf dem Server belassen werden, gelten in diesem Sinne als abgerufen und werden als solche ebenfalls von PixelPuzzle gelöscht.
7.4 Nimmt der Kunde in seinem Kundenmenü individuelle Einstellungen zur Behandlungen eingehender Mails vor, definiert er z.B. Filterregeln, Mailblocker, Anti-Spam- oder Anti-Virus-Filter, Mailweiterleitungen usw. haftet er selbst für jegliche Mail- und Datenverluste, die ggf. aus diesen (Fehl-)Einstellungen resultieren.Sofern der Kunde Dienste zur Filterung von E-Mails nutzt (Anti-Viren, -Spam und sonstige Mail-Filter/-Blocker), hat er diese zuvor selbständig in seinem Kundenmenü aktiviert und tut dies in Kenntnis der Tatsache, dass es technisch bedingt auch zur unbeabsichtigten Filterung, Abweisung oder Löschung von E-Mails kommen kann. Da die verschiedenen Filter-Dienste auf permanent aktualisierte, externe Datenbanken und Filterregeln von Drittanbietern zugreifen, übernimmt PixelPuzzle ausdrücklich keine Verantwortung und Haftung für ggf. eintretende Datenverluste oder Fehlfunktionen im Zuge des Filterungsvorganges.
7.5 Zur Sicherstellung eines ordnungsgemässen Regelbetriebsverhaltens seiner Mailserver ist PixelPuzzle berechtigt, Mails, die inkl. aller Anlagen, Daten und Header eine Grösse von 25MB überschreiten abzuweisen. Der Absender einer abgewiesenen Mail wird in der Regel in einer entsprechenden Fehlermeldung (Delivery-Message) über diesen Vorgang informiert.
7.6 Sollte PixelPuzzle bekannt werden, dass der Kunde E-Mails über PixelPuzzle-Server oder -Netzwerke entgegen allgemein anerkannter Regeln der Kommunikation im Internet verschickt, behält sich PixelPuzzle vor, den Service vorübergehend oder dauerhaft, auch ohne weitere Vorankündigung, zu sperren. Dies gilt ebenfalls für Übertragungen (“Postings”) von gewerblichen oder rechtswidrigen Botschaften in öffentliche Newsgroups des Internets.Sollte PixelPuzzle bei Missbrauch seiner Mailserver eine Sperrung vornehmen, ist der Kunde dennoch gegenüber PixelPuzzle leistungspflichtig. Der Kunde trägt in diesen Fällen die Kosten eines gegebenenfalls erforderlichen Technikereinsatzes, sofern dieser geboten ist, um weiteren unerlaubten (Massen)-Mailversand zu unterbinden. Der Kunde verpflichtet sich, ohne ausdrückliches Einverständnis des jeweiligen Empfängers keine E-Mails, die Werbung enthalten, zu versenden oder versenden zu lassen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die betreffenden E-Mails mit jeweils gleichem Inhalt massenhaft verbreitet werden (Spamming). Die Einverständniserklärung aller Empfänger kann der Kunde z.B. vor dem Versand von Mails durch geeignete Double-Opt-In Verfahren erheben. Der Kunde ist verpflichtet, diese Einverständniserklärungen auf Anfrage unverzüglich an PixelPuzzle zu übermitteln. Der Kauf von Adressverteilern bei einschlägigen Anbietern genügt dabei nicht als ein solcher Nachweis.
7.6 Weiter sind Download-Archive, Mailinglisten, Spielemulatoren, Mail Bombing, IRC-Bots und alle weiteren Programme oder Aktivitäten, die eine übermässige Belastung der Systemressourcen verursachen, untersagt.

8. Vertragsbeginn und Ende
8.1 Mit dem Tag der Freischaltung der Zugangskennung und des ersten der angeforderten Domainnamen von PixelPuzzle entsteht zwischen dem Kunden und PixelPuzzle das Vertragsverhältnis. Dieser Tag stellt, ungeachtet des Datums der Zahlung, den Beginn des Vertrags und der Abrechnung dar.
8.2 Der Kunde und PixelPuzzle können das Vertragsverhältnis ohne Angabe von Gründen mit der auf dem jeweiligen Bestellformular und in der jeweiligen Kundeninformation ausgewiesenen Frist kündigen.
8.3 Eine Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform per Brief. Eine Kündigung aus wichtigem Grund kann wegen der Eilbedürftigkeit auch alternativ per E-Mail erfolgen.
8.4 PixelPuzzle kann entgeltfreie Leistungen oder entgeltfreie Zusatzleistungen jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen wieder einstellen. Zur Mitteilung der Einstellung genügt eine Benachrichtigung per E-Mail.
8.5 Der Webspace unterliegt grundsätzlich den angegebenen Transferlimits.
8.6 Der Kunde kann auf Wunsch in einen anderen Tarif wechseln, insofern verfügbar und technisch möglich. Ein Wechsel zu einem Service mit preiswerterem Tarif ist zum Ende des vorausbezahlten Zeitraumes möglich. Der Wechsel zu einem Service mit höherem Tarif ist jederzeit möglich. Die Bereitstellung der erweiterten Leistungen erfolgt schnellstmöglich, die Berechnung des erhöhten Tarifs erfolgt ab dem Termin der Umstellung. PixelPuzzle kann aus dem Tarifwechsel resultierende Forderungen ebenfalls per Rechnung fordern. Gutschriften werden mit zukünftigen Leistungen verrechnet. Als Kündigungsfrist gilt zukünftig die für den neu gewählten Internet-Service in der Kundeninformation angegebene Frist.
8.7 Unverändert bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei schweren oder fortgesetzten Verstössen gegen die vertraglichen Regelungen sowie bei Undurchführbarkeit des Vertrages vor. Im Falle einer Kündigung aus wichtigem Grund ist PixelPuzzle berechtigt, den Zugang zum Internet-Service sofort zu verwehren und die diesem Vertragsverhältnis zugeordneten Internet-Adressen (Domains) zu löschen. PixelPuzzle kann ferner in diesem Fall hinterlegte Inhalte und E-Mail-Nachrichten ohne Setzung einer Nachfrist sofort sperren und löschen.

9. Verfügbarkeit der Dienstleistungen
9.1 In der Regel stehen die Internet-Services von PixelPuzzle 24 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche zur Verfügung. PixelPuzzle garantiert eine Verfügbarkeit der Server und damit der Inhalte und gespeicherten eMail-Nachrichten von 99,5 % p.A. (angekündigte Wartungsfenster sind davon ausgenommen). PixelPuzzle übernimmt demnach keine Gewähr für die ununterbrochene Verfügbarkeit von Daten und kann die restliche Zeit für technische Arbeiten verwenden. Eine Haftung seitens PixelPuzzle für durch technisch bedingte Ausfälle verursachte Datenverluste, abgebrochene Datenübertragungen oder sonstige Probleme in diesem Zusammenhang ist ausgeschlossen.

10. Leistungsstörungen
10.1. Sofern sich aus diesen AGB nicht zulässigerweise ein anderes ergibt, hat PixelPuzzle Störungen des Zuganges zum Internet-Service im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten schnellstmöglich zu beseitigen (Best Effort). Der Kunde ist verpflichtet, PixelPuzzle erkennbare Zugangsstörungen unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis schriftlich oder per E-Mail anzuzeigen (Störungsmeldung).
10.2. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind durch die Haftungsregelungen der Ziffer 13 begrenzt.

11. Support
In den Leistungen ist ein kostenloser E-Mail Support enthalten, der sich ausschliesslich auf die Wartung und Funktionsfähigkeit des virtuellen Servers beschränkt. Aus diesem kostenlosen Angebot resultiert keine Leistungspflicht für PixelPuzzle. Fragen über das dafür vorgesehene Supportformular werden während Arbeitstagen innerhalb von 48 Stunden durch PixelPuzzle beantwortet. Jeder Kunde kann mit der Nutzung der Internet-Services einhergehende Fragen per E-Mail an PixelPuzzle über ein Formular im Kundensupport richten. Über den E-Mail-Service können ferner keine allgemeinen Fragen zur Technik und Arbeitsweise des Internets gestellt werden, deren Gegenstand keine spezifische Problemstellung der Nutzung des Internet-Services darstellt. Für die Funktionsfähigkeit der von Kunden eingebrachten Programme, Scripts oder Websites übernimmt PixelPuzzle weder Support noch technische Beratung.

12. Eigentumsvorbehalt
Es gilt der Eigentumsvorbehalt. Gelieferte Ware und Dienstleistungen von PixelPuzzle bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum von PixelPuzzle.

13. Schadensersatzansprüche
13.1 PixelPuzzle haftet nur für Schäden, die von PixelPuzzle oder Erfüllungsgehilfen grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht werden, es sei denn, es betrifft zugesicherte Eigenschaften. Die vorstehende Haftungsbeschränkung betrifft vertragliche wie auch ausservertragliche Ansprüche. Unberührt bleibt die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.
13.2 Die Benutzung der Internet-Services erfolgt demnach gemäss der Einschränkung der Ziffer 13.1. Dies bezieht sich insbesondere auf die Funktionalität und Virenfreiheit von Inhalten und Software.
13.3 PixelPuzzle haftet nicht für die korrekte Funktion von Infrastrukturen oder Übertragungswegen des Internet, die nicht im Verantwortungsbereich von PixelPuzzle oder dessen Erfüllungsgehilfen liegen.

14. Datenschutz
14.1 PixelPuzzle weist darauf hin, dass personenbezogene Daten im Rahmen der Vertragsdurchführung gespeichert werden und gegebenenfalls an beteiligte Kooperationspartner, Erfüllungsgehilfen und Dienstleister von PixelPuzzle im notwendigen Umfang weitergeleitet werden. Ansonsten werden personenbezogene Daten nur erhoben, verarbeitet oder genutzt, sofern der Kunde einwilligt oder eine Rechtsvorschrift dies erlaubt.
14.2 Das abrechnungsrelevante Nutzungsvolumen wird vom Betreiber der Internet-Infrastruktur im notwendigen Umfang erfasst und an PixelPuzzle zu Abrechnungszwecken übermittelt. PixelPuzzle ist berechtigt, solche zur Abrechnung relevanten Daten dauerhaft zu speichern.
14.3 Diverse kundenspezifische Einstellungen der Internet-Services von PixelPuzzle werden online festgelegt. Die Übertragung solcher Daten erfolgt auf Gefahr des Kunden und ohne Gewähr von PixelPuzzle über das Internet. Die Mitteilungen sind nach deren Eingang gültig und werden von PixelPuzzle bis zum Eingang neuer Daten per Internet als verbindlich zur Leistungsdurchführung verwendet.

15. Sonstiges
15.1 PixelPuzzle ist berechtigt, dritte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen mit der Erbringung von Teilen oder des ganzen Leistungsspektrums zu beauftragen. PixelPuzzle ist berechtigt, die verwendete Internet-Infrastruktur und mit der Durchführung beauftragte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen, jederzeit ohne gesonderte Mitteilung zu wechseln, insofern für den Kunden hierdurch keine Nachteile entstehen.
15.2 Die in den AGB erwähnten Mitteilungen von PixelPuzzle an den Kunden, sowie im sonstigen Geschäftsverlauf notwendig werdenden Mitteilungen stellt PixelPuzzle per E-Mail oder postalisch zu. Mitteilungen per E-Mail gelten mit dem Eingang und der damit hergestellten Verfügbarkeit auf dieser Adresse als zugestellt ungeachtet des Datums, an dem der Kunde derartige Nachrichten tatsächlich abruft.
15.3 Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail an seine E-Mail-Adresse oder postalisch mitgeteilt. Sollte solchen Änderungen nicht innerhalb von einem Monat ab Zustellung widersprochen werden, gelten diese als angenommen. Erfolgen die Änderungen zu Ungunsten des Kunden, kann der Kunde das Vertragsverhältnis innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung fristlos kündigen.
15.4 Vertragsänderungen, Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen, sofern in diesen AGB nichts anderes bestimmt ist, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das Schriftformerfordernis gilt auch für den Verzicht auf dieses Formerfordernis.
15.5 PixelPuzzle steht es frei, zur Erbringung der Leistungen im Zuge des technischen Fortschritts auch neuere bzw. andere Technologien, Systeme, Verfahren oder Standards zu verwenden, als zunächst angeboten, insofern dem Kunden hieraus keine Nachteile entstehen.

16. Schlussbestimmungen
16.1 Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten ist die Stadt Bern oder mit unserem Einverständnis wahlweise der Gerichtsstand am Sitz der jeweiligen Gegenpartei.
16.2 Sollte eine Bestimmung des Vertrages unwirksam sein oder werden, oder sollte der Vertrag unvollständig sein, so wird der Vertrag in seinem übrigen Inhalt davon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung gilt durch eine solche Bestimmung ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtswirksamer Weise wirtschaftlich am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Vertragslücken.

Zollikofen, 28. August 2010